Wir gehen durch, was die Anlage tun soll, vom Einfahren bis zum Ausfahren. Dabei klären wir, welche Fahrzeuge kommen, wie viele Programme gebraucht werden und wer die Anlage bedient.
Ergebnis: Der Funktionsumfang steht fest.
Wir planen, bauen und programmieren die Technik, die eine Waschanlage steuert. Für neue Anlagen, für bestehende und für Fabrikate, die nicht von uns stammen.
Der Schaltschrank entsteht in unserer Fertigung in Cottbus, das Programm schreiben wir selbst. Deshalb lässt es sich später auch ändern.
Pumpen, Düsen und Bürsten machen die Arbeit. Was davon wann läuft, entscheidet die Steuerung. Sie ist der Teil, den niemand sieht und an dem trotzdem hängt, ob die Anlage zum Betrieb passt.
Wurde sie zu knapp ausgelegt oder zugekauft und nie dokumentiert, zeigt sich das Jahre später:
Einen Schaltschrank von der Stange gibt es nicht, weil es keine zwei gleichen Anlagen gibt.
Der Aufbau folgt immer derselben Ordnung, von der Einspeisung oben bis zur Klemmenleiste unten. Was im Einzelnen verbaut wird, richtet sich nach der Anlage.
Wie groß der Schrank wird, hängt vor allem an zwei Dingen: wie viele Antriebe angesteuert werden und wie viele Waschprogramme die Anlage können soll.
Sie bekommen von uns einen Baustein oder alles aus einer Hand, vom Schrank bis zur Dokumentation.
Der Schaltschrank ist kein Gehäuse mit Technik darin, sondern die Stelle, an der alles zusammenläuft. Wie er aufgebaut ist, entscheidet darüber, wie schnell später jemand einen Fehler findet.
Was dazugehört:
Das Programm bestimmt, was die Anlage tut. Wir schreiben es selbst, statt ein fertiges anzupassen. Das dauert am Anfang länger und zahlt sich aus, sobald sich etwas ändern soll.
Was dazugehört:
Die Bedienoberfläche ist der einzige Teil der Steuerung, den Ihr Personal täglich sieht. Sie entscheidet, ob jemand bei einer Störung selbst weiterkommt oder anrufen muss.
Was dazugehört:
Ohne Sensorik weiß die Steuerung nichts. Fahrzeugposition, Endlagen, Füllstände und Drücke sind die Grundlage für jeden Ablauf.
Was dazugehört:
Portal, Bürsten und Düsenwagen bewegen sich. Ob das ruckt oder gleichmäßig läuft, entscheidet die Antriebstechnik und ihre Ansteuerung.
Was dazugehört:
Eine Waschanlage hat bewegte Teile, Hochdruck und elektrische Betriebsmittel an einem nassen Ort. Die Sicherheitstechnik gehört deshalb in die Steuerung hinein und nicht nachträglich daneben.
Für Fahrzeugwaschanlagen gilt seit Dezember 2021 die DIN EN 17281. Sie hat die alte DIN 24446 abgelöst und beschreibt, wie Personen und Fahrzeuge im Anlagenbereich zu schützen sind. Für die sicherheitsgerichteten Teile der Steuerung selbst ist die DIN EN ISO 13849-1 einschlägig. Sie verlangt, dass für jede Sicherheitsfunktion ein Performance Level festgelegt und nachgewiesen wird. Das entscheidet darüber, wie ein Not-Halt-Kreis aufgebaut sein muss und ob eine einkanalige Lösung ausreicht.
Ersetzen wir die Steuerung einer Bestandsanlage, kommt eine weitere Frage dazu: Gilt der Umbau als wesentliche Veränderung, wird die Anlage rechtlich wie eine neue Maschine behandelt. Wir klären das vor dem Bau und halten im Angebot fest, wer welche Pflicht übernimmt.
Was dazugehört:
Die Unterlagen sind der Teil, den man erst vermisst, wenn es zu spät ist. Genau daran scheitern Modernisierungen an älteren Anlagen regelmäßig.
Deshalb gehört bei uns die Dokumentation zum Lieferumfang und nicht zum Aufpreis.
Was Sie bekommen:
Vier Fälle kommen bei uns regelmäßig vor. Sie unterscheiden sich weniger in der Technik als in der Vorarbeit: Bei einer neuen Anlage fangen wir beim leeren Blatt an, bei einer Bestandsanlage beim Aufmessen dessen, was schon liegt.
Steuerung und Schrank entstehen zusammen mit der Anlage. Das ist der einfachste Fall, weil nichts nachträglich passen muss.
Enthalten sind:
Die Anlage bleibt, der Schrank wird ersetzt. Die Arbeit steckt hier in der Aufnahme: Was hängt wo, und welches Signal bedeutet was.
Zusätzlich nötig:
Manchmal ist die Hardware in Ordnung und nur das Programm fehlt, ist unbrauchbar oder soll mehr können als bisher.
Zum Beispiel:
Ein Auftrag muss keine ganze Steuerung sein. Häufig geht es um einen abgegrenzten Teil, der für sich funktionieren soll.
Zum Beispiel:
Wir gehen durch, was die Anlage tun soll, vom Einfahren bis zum Ausfahren. Dabei klären wir, welche Fahrzeuge kommen, wie viele Programme gebraucht werden und wer die Anlage bedient.
Ergebnis: Der Funktionsumfang steht fest.
Aus dem Funktionsumfang entsteht der Plan: welche Komponenten, welche Klemmen, welche Signale. Hier entscheidet sich auch, wie groß der Schrank wird und wo er steht.
Ergebnis: Der Schrank ist gezeichnet, bevor er gebaut wird.
Aufbau, Bestückung und Verdrahtung entstehen in unserer Fertigung. Jede Ader bekommt ihre Kennzeichnung, damit später jemand anderes damit arbeiten kann.
Ergebnis: Der Schaltschrank ist fertig und geprüft.
Das Steuerungsprogramm entsteht parallel zum Schrank und wird bei uns durchgefahren, bevor es zu Ihnen kommt. Fehler, die hier auffallen, kosten nichts.
Ergebnis: Die Abläufe laufen, bevor die Anlage steht.
Vor Ort wird angeschlossen, die Sensorik ausgerichtet und jede Funktion einzeln gefahren. Danach stellen wir die Programme an echten Fahrzeugen ein.
Ergebnis: Die Anlage läuft im vorgesehenen Ablauf.
Ihr Personal bekommt die Bedienung gezeigt, Sie bekommen Stromlaufplan, Klemmenplan, Stückliste und den Programmstand.
Ergebnis: Die Anlage bleibt änderbar, auch ohne uns.
Das Fabrikat spielt keine Rolle. Ausschlaggebend ist, welche Technik vorhanden ist und was davon angebunden werden muss.
Hier steuert die Anlage Bewegung und Wäsche gleichzeitig. Das ist der Fall mit den meisten Verriegelungen.
Typischer Umfang:
Der Schwerpunkt liegt auf der Segmentsteuerung: nur die Bereiche zuschalten, unter denen das Fahrzeug gerade steht.
Typischer Umfang:
Aufbereitungen laufen unabhängig von der Waschanlage weiter und brauchen deshalb eine eigene Logik.
Typischer Umfang:
Wir sind an kein Fabrikat gebunden. Bei fremden Anlagen steckt die Arbeit in der Bestandsaufnahme, nicht im Schrank.
Vorher geklärt wird:
Die Nennung einer Anlagenart ist keine pauschale Zusage für jedes Fabrikat.
Schrank und Programm entstehen bei uns nebeneinander. Das merkt man nicht am Tag der Inbetriebnahme, sondern Jahre später.
Wir schreiben es selbst und übergeben den Stand mit. Kommt ein neuer Fahrzeugtyp, wird angepasst statt neu gekauft.
Bei einer Störung entfällt die Frage, ob es an der Hardware oder an der Software liegt. Beides kommt von derselben Stelle.
Störmeldungen stehen im Klartext auf dem Panel, mit Hinweis darauf, was zu prüfen ist. Das spart oft schon die Anfahrt.
Im Schrank bleibt Platz, in der Steuerung bleiben Reserven. Die nächste Erweiterung braucht dann keinen neuen Schrank.
Wir verbauen gängige Standardkomponenten. Das hält Sie unabhängig, auch von uns.
Stromlaufplan, Klemmenplan, Stückliste und Programmstand gehören zum Lieferumfang. Nicht zum Aufpreis.
Sie brauchen einen Schaltschrank für eine neue Anlage, einen Ersatz für einen alten, oder nur jemanden, der das Programm wieder in Ordnung bringt?
Schicken Sie uns Hersteller, Typ und Baujahr der Anlage, Fotos vom Schaltschrank und vom Bedienfeld, und wenn vorhanden die Schaltpläne. Daraus sehen wir, was zu tun ist.
Ja. Wir sind an kein Fabrikat gebunden. Der Aufwand liegt dabei weniger im Schrank als in der Bestandsaufnahme: welche Verdrahtung liegt, welche Signale kommen an und welche Abläufe sollen erhalten bleiben.
Wir, im eigenen Haus. Der Programmstand wird mit übergeben und dokumentiert. Genau das fehlt bei vielen älteren Anlagen und ist der häufigste Grund, warum sie sich später nicht mehr anpassen lassen.
Ja, und zwar vollständig: Stromlaufplan, Klemmen- und Kabelplan, Stückliste der verbauten Komponenten, Programmstand mit Datum und die Parameter der Frequenzumrichter. Das gehört zum Lieferumfang.
Gängige Standardkomponenten, die im Handel erhältlich sind. Bei einem Defekt in einigen Jahren soll das Ersatzteil zu bekommen sein, und zwar nicht nur über uns.
Einen Termin nennen wir nach der Bestandsaufnahme. Den größten Einfluss hat die Vorbereitung: Ist der neue Schrank fertig verdrahtet und das Programm im Haus getestet, beschränkt sich der Stillstand auf Umklemmen und Inbetriebnahme.
Ja, wenn die Hardware in Ordnung ist. Das kommt häufig vor, wenn ein neuer Fahrzeugtyp dazukommt oder Abläufe geändert werden sollen, die Steuerung selbst aber noch trägt.
Ja, sie gehört in die Steuerung hinein und nicht nachträglich daneben. Not-Halt, Verriegelungen, Überwachung der Zugänge und das Verhalten bei Stromausfall werden vor dem Bau festgelegt. Für Fahrzeugwaschanlagen ist dabei die DIN EN 17281 maßgeblich, für die sicherheitsgerichteten Teile der Steuerung die DIN EN ISO 13849-1. Welche Anforderungen für Ihre Anlage konkret gelten, klären wir vor dem Bau.
Ja. Nachgebaut wird dabei die Funktion, nicht das Original. Verbaut werden aktuelle Komponenten, die Anschlüsse bleiben so, dass die vorhandene Verkabelung weiter passt.
Hersteller, Typ und Baujahr der Anlage, Fotos vom Schaltschrank innen und außen, ein Foto des Bedienfelds, vorhandene Schalt- und Klemmenpläne sowie eine Beschreibung, was die Anlage können soll.
Den Ausschlag geben der Funktionsumfang, die Anzahl der anzusteuernden Komponenten und die Frage, ob eine vorhandene Anlage aufgenommen werden muss. Nach dem ersten Gespräch erstellen wir ein Angebot, das Schrank, Programm und Inbetriebnahme getrennt ausweist.