Herstellung von Wasch- und Reinigungssystemen

beng überführt technische Anlagenkonzepte in projektbezogene Wasch- und Reinigungssysteme. Mechanische Baugruppen, Pumpentechnik, Wasserführung, Düsen, Sensorik und Steuerung werden auf die vorgesehene Anwendung abgestimmt und zu einem funktionierenden Gesamtsystem zusammengeführt.

Aus der technischen Planung entsteht eine betriebsfähige Anlage

Bevor die Herstellung beginnt, müssen Waschaufgabe, Anlagenprinzip, Abmessungen und technische Schnittstellen geklärt sein. Diese Planung bildet die Grundlage für die Auswahl der Komponenten und den späteren Aufbau.

In der Herstellung werden daraus konkrete Baugruppen, Leitungswege und Anlagenfunktionen. Dabei reicht es nicht aus, Pumpen, Filter, Düsen und Steuerungskomponenten lediglich nebeneinander anzuordnen.

Abmessungen, Befestigungen, Druckbereiche, Wasserwege, Bedienung und Wartungszugänge müssen gemeinsam berücksichtigt werden. Erst dadurch entsteht aus einzelnen technischen Komponenten ein zusammenhängendes Wasch- oder Reinigungssystem.

Die Herstellung beginnt nicht mit einem beliebigen Bauteil, sondern mit einem technisch abgestimmten Anlagenkonzept.

Anlagenbau für unterschiedliche Reinigungsaufgaben

beng fertigt projektbezogene Systeme für unterschiedliche Wasch- und Aufbereitungsprozesse. Der konkrete Lieferumfang kann von einer einzelnen technischen Baugruppe bis zu einer abgestimmten Gesamtanlage reichen.

Bevor montiert wird, müssen Baugruppen und Schnittstellen feststehen

Die technische Arbeitsvorbereitung überführt das Anlagenkonzept in konkrete Montageschritte. Dabei wird geprüft, welche Komponenten benötigt werden, wie sie angeordnet werden und welche Verbindungen zwischen den einzelnen Anlagenbereichen entstehen.

Zu den relevanten Grundlagen gehören je nach Projekt:

Anlagenabmessungen und Einbauraum

Die Baugruppen müssen in die vorgesehene Anlagengeometrie und später in den verfügbaren Standort passen.

Förderleistung, Arbeitsdruck, Leitungsquerschnitte und Anschlüsse müssen aufeinander abgestimmt werden.

Position, Befestigung und erforderliche Bewegungsbereiche werden vor dem Zusammenbau festgelegt.

Übergänge zu Stromversorgung, Wasserzuführung, Abwasserführung und vorhandener Technik werden berücksichtigt.

  • benötigte Baugruppen sind festgelegt,
  • relevante Komponenten sind zugeordnet,
  • Leitungs- und Anschlussbereiche sind definiert,
  • der Montageablauf kann vorbereitet werden.

Jede Baugruppe erfüllt eine Aufgabe im Gesamtsystem

01
Tragstruktur und Anlagengehäuse

Die mechanische Grundstruktur nimmt die technischen Komponenten auf und sorgt für eine geordnete Anordnung innerhalb der Anlage.

Projektbezogen angepasst werden können:

  • Anlagenabmessungen,
  • Halterungen,
  • Abdeckungen,
  • Befestigungspunkte,
  • Wartungsöffnungen.
02
Pumpentechnik

Pumpen stellen die für Wasch-, Spül- oder Aufbereitungsprozesse benötigte Wassermenge und den erforderlichen Druck bereit.

Bei der Auswahl werden unter anderem berücksichtigt:

  • Förderleistung,
  • Arbeitsdruck,
  • Medium,
  • Betriebsdauer,
  • Anschluss- und Einbausituation.
03
Rohrleitungen und Armaturen

Leitungen, Ventile und Verbindungen führen das Wasser zwischen Behältern, Pumpen, Filtern und Düsen.

Projektbezogen sind insbesondere:

  • Leitungswege,
  • Querschnitte,
  • Anschlusspositionen,
  • Entleerungen,
  • Absperr- und Regelbereiche.
04
Düsen und Reinigungseinheiten

Düsenform, Position und Bewegung beeinflussen, welche Anlagen- oder Fahrzeugbereiche erreicht werden.

Angepasst werden können:

  • Düsenanzahl,
  • Sprühbild,
  • Ausrichtung,
  • Segmentierung,
  • bewegte Reinigungseinheiten.
05
Behälter und Filtertechnik

Auffang-, Absetz-, Brauchwasser- oder Filterbereiche übernehmen je nach Anlagenart unterschiedliche Aufgaben innerhalb der Wasserführung.

06
Sensorik und Anlagensteuerung

Sensoren erfassen beispielsweise Positionen, Füllstände oder Betriebszustände. Die Steuerung koordiniert daraus die vorgesehenen Anlagenfunktionen.

07
Zugänge und Wartungsbereiche

Filter, Pumpen, Ventile und Verschleißteile müssen auch nach der Montage erreichbar bleiben.

Deshalb werden bereits während der Herstellung berücksichtigt:

  • Zugänge,
  • Abdeckungen,
  • Entnahmemöglichkeiten,
  • Demontagewege,
  • Kontrollbereiche.
Bewährte Komponenten

Vorteile geeigneter Standardkomponenten:

  • nachvollziehbare Leistungsdaten,
  • bekannte technische Eigenschaften,
  • bessere Ersatzteilverfügbarkeit,
  • vereinfachte spätere Wartung,
  • gezielter Austausch einzelner Bauteile.
Projektbezogene Anpassungen

Individuelle Ausführungen können beispielsweise notwendig sein bei:

  • besonderen Fahrzeugabmessungen,
  • begrenzten Aufstellflächen,
  • vorhandenen Hallenstrukturen,
  • besonderen Verschmutzungen,
  • bestehenden Behältern oder Pumpen,
  • individuellen Bedienabläufen,
  • Schnittstellen zu vorhandener Steuerung.

 

Schritt für Schritt zur vollständigen Anlage

01

Mechanische Grundstruktur montieren

Rahmen, Gehäuse, Halterungen und weitere tragende Baugruppen werden aufgebaut und entsprechend der geplanten Anlagengeometrie ausgerichtet.

Dabei wird darauf geachtet, dass:

  • Baugruppen sicher befestigt werden,
  • Bewegungsräume erhalten bleiben,
  • Verkleidungen montiert werden können,
  • Wartungszugänge erreichbar bleiben.

Zwischenergebnis:
Die mechanische Grundstruktur der Anlage steht.

 

02

Wassertechnik einbinden

Pumpen, Behälter, Filter, Ventile und Leitungen werden zu einem geschlossenen wassertechnischen System verbunden.

Je nach Anlage gehören dazu:

  • Frischwasserzuführung,
  • Brauchwasserversorgung,
  • Hochdruckleitungen,
  • Rückläufe,
  • Filter- und Rückspülleitungen,
  • Entleerungen und Überläufe.

Zwischenergebnis:
Der vorgesehene Wasserweg ist technisch hergestellt.

03

Düsen, Sensoren und Antriebe montieren

Düsen und Reinigungseinheiten werden entsprechend der geplanten Waschbereiche eingebaut. Sensoren, Endschalter und gegebenenfalls bewegte Anlagenkomponenten werden in die mechanische Konstruktion integriert.

Zwischenergebnis:
Die wesentlichen Wasch- und Erfassungsbereiche sind montiert.

04

Steuerung und Anlagenfunktionen verbinden

Pumpen, Ventile, Sensoren und weitere Komponenten werden mit der vorgesehenen Steuerung verbunden.

Abhängig von der Ausführung können unterschiedliche Funktionen, Waschsegmente oder Aufbereitungsbereiche gezielt angesteuert werden.

Zwischenergebnis:
Die mechanischen, wassertechnischen und steuerungstechnischen Bereiche bilden ein Gesamtsystem.

Anlagenfunktionen vor der Übergabe nachvollziehbar kontrollieren

Der Umfang der Prüfung richtet sich nach Anlagenart, Lieferumfang und dem späteren Einbau. Einzelne Funktionen können bereits während des Zusammenbaus kontrolliert werden. Andere Prüfungen sind erst nach Anschluss und Inbetriebnahme am endgültigen Standort möglich.

Für Fahrzeugwaschanlagen enthält die aktuell veröffentlichte DIN EN 17281:2021-12 sicherheitstechnische Anforderungen und behandelt unter anderem den Schutz von Bedien-, Wartungs- und Überwachungspersonal sowie von Personen und Fahrzeugen im Anlagenbereich. Welche Normen und Konformitätsanforderungen tatsächlich gelten, muss anhand des konkreten Gesamtsystems bestimmt werden.

Technische Unterlagen

Je nach Projekt und Lieferumfang können dazu unter anderem gehören:

  • Anlagen- und Komponentenübersichten,
  • Anschlussinformationen,
  • Bedienhinweise,
  • Wartungsangaben,
  • technische Herstellerunterlagen,
  • Prüf- und Übergabedokumente.

Mechanischer Aufbau

Befestigungen, Ausrichtung, Bewegungsbereiche und Zugänglichkeit der Baugruppen werden kontrolliert.

Leitungen und Verbindungen

Rohrleitungen, Schläuche, Ventile und Verbindungsstellen werden auf korrekte Montage und erkennbare Undichtigkeiten geprüft.

Pumpen und Wasserführung

Förderung, Druckaufbau und die vorgesehene Verteilung des Wassers werden entsprechend der möglichen Prüfbedingungen kontrolliert.

Sicherheits- und Bedienbereiche

Zugänge, Abdeckungen, Bedienung und vorgesehene Sicherheitsfunktionen werden in die Prüfung einbezogen.

Sensorik und Steuerungsablauf

Sensoren, Schalter, Ventile und Steuerungsfunktionen werden in den vorgesehenen Betriebszuständen getestet.

Düsen und Waschbereiche

Düsenbild, Ausrichtung und die Zuschaltung einzelner Waschbereiche werden überprüft.

Die Herstellung endet nicht an der Werkstatttür

Eine Anlage muss am vorgesehenen Standort aufgestellt, an die vorhandenen Medien angebunden und in die betrieblichen Abläufe integriert werden.

Der genaue Leistungsumfang wird projektbezogen festgelegt. Abhängig von Anlage und Standort können beng, der Betreiber und weitere beteiligte Gewerke unterschiedliche Aufgaben übernehmen.

Das Ergebnis

Am Ende steht kein loses Zusammenspiel einzelner Bauteile, sondern ein auf die vorgesehene Reinigungsaufgabe abgestimmtes Anlagensystem.

Der Betreiber erhält:

  • eine an den Einsatz angepasste technische Ausführung,
  • klar definierte Schnittstellen,
  • zugängliche Wartungs- und Kontrollbereiche,
  • einen direkten Ansprechpartner für die Anlagentechnik,
  • die Grundlage für spätere Wartung, Reparatur und Erweiterung.

Interne Links

  • Service
  • Reparatur
  • Wartung und Instandhaltung
  • Planung

Planung

Reparatur

Service

Wartung & Instanthaltung

Lieferung und Positionierung

Die Anlage beziehungsweise ihre Baugruppen werden für den Transport vorbereitet und am vorgesehenen Aufstellbereich positioniert.

Mechanische Einbindung

Befestigungspunkte, Übergänge, Waschbereiche und Wartungszugänge werden entsprechend der Planung ausgerichtet.

Medienanschlüsse

Strom, Frischwasser, Brauchwasser, Abwasser und gegebenenfalls weitere Medien werden an den definierten Schnittstellen angeschlossen.

Technische Inbetriebnahme

Pumpen, Ventile, Düsen, Sensoren und Steuerung werden unter den tatsächlichen Standortbedingungen eingestellt und geprüft.

Einweisung und Übergabe

Der Betreiber erhält Informationen zur Bedienung, zu regelmäßigen Kontrollen und zu den wesentlichen Anlagenfunktionen.

Wasch- oder Reinigungssystem herstellen lassen

Sie verfügen bereits über eine technische Aufgabenstellung oder möchten ein bestehendes Anlagenkonzept in die Umsetzung überführen?

beng prüft den benötigten Lieferumfang, die technischen Baugruppen und die Schnittstellen zum späteren Standort. Anschließend kann die Anlage entsprechend der abgestimmten Ausführung vorbereitet, zusammengebaut und für die Einbindung in den Betrieb bereitgestellt werden.

Häufige Fragen zur Waschanlagenplanung

beng plant und realisiert projektbezogene Wasch- und Reinigungssysteme. Der konkrete Lieferumfang kann von einzelnen Baugruppen bis zu einem abgestimmten Anlagensystem reichen und wird im Angebot festgelegt.

Nicht jedes technische Standardbauteil muss selbst hergestellt werden. Pumpen, Sensoren, Ventile oder andere Komponenten können von spezialisierten Herstellern stammen. beng übernimmt die Auswahl, Anpassung, technische Abstimmung und Zusammenführung innerhalb der Anlage.

 

Das hängt vom Projekt ab. Häufig betreffen Anpassungen unter anderem die Anlagengeometrie, Halterungen, Gehäuse, Düsenanordnung, Leitungsführung, Behälter, Bedienung und Steuerungsabläufe.

Vorhandene Pumpen, Behälter, Leitungen, Filter oder Steuerungskomponenten können nach technischer Prüfung in ein neues Konzept einbezogen werden.

Je nach technischer Aufgabenstellung können einzelne Anlagenbereiche ersetzt, ergänzt oder für eine Bestandsanlage neu aufgebaut werden.

Die im Werk prüfbaren mechanischen, wassertechnischen und steuerungstechnischen Funktionen werden entsprechend dem Projektumfang kontrolliert. Funktionen, die den vollständigen Standortanschluss benötigen, werden während der Inbetriebnahme geprüft.

Ob Lieferung, Aufstellung, Anschluss und Inbetriebnahme durch beng übernommen werden, wird im jeweiligen Projekt festgelegt.

 

Die Dauer hängt von Anlagenumfang, Sonderbauteilen, Komponentenverfügbarkeit, Abstimmungen und dem erforderlichen Montageaufwand ab. Eine belastbare Zeitplanung ist erst nach technischer Klärung möglich.

Änderungen sind abhängig vom Fertigungsstand möglich. Späte Anpassungen können jedoch Einfluss auf Konstruktion, Material, Kosten und Lieferzeit haben.

Ja. beng bietet neben der Herstellung auch Service, Reparatur sowie Wartung für Neu- und Bestandsanlagen an.